Gitarre: das Saiteninstrument vom Lagerfeuer bis zur Bühne

Eine Gitarre ist ein Zupfinstrument mit Hals, Griffbrett und meist sechs Saiten, die mit den Fingern oder einem Plektrum angeschlagen werden.

Kaum ein Instrument ist so verbreitet wie die Gitarre. Sie begleitet Lieder am Lagerfeuer, klassische Konzerte und Rockfestivals. Drei Akkorde auf der Gitarre reichen für Hunderte von Songs. Genau das macht sie so beliebt bei Anfängern.

Formen

MerkmalFormHinweis
Genusdie Gitarrefeminin
Genitivder Gitarreunverändert
Pluraldie GitarrenEndung -n
Personder Gitarrist, die Gitarristinschwache Deklination: des Gitarristen
KompositaE-Gitarre, Bassgitarre, Gitarrenkofferhäufig

Beispiele

Eine lange Reise des Namens

Das Wort kam im 17. Jahrhundert aus dem Spanischen *guitarra* ins Deutsche. Spanien hatte es vermutlich über das Arabische (*qīṯāra*) übernommen, und dieses geht auf das griechische *kithára* zurück – ein antikes Zupfinstrument, das mit der heutigen Gitarre allerdings nur entfernt verwandt ist. Aus derselben Wurzel stammt auch das deutsche Wort Zither. Die moderne Form mit sechs Einzelsaiten setzte sich erst um 1800 durch. Wer Gitarre spielt, ist ein Musiker – auch wenn es nur für den Hausgebrauch reicht.

Wie viele Saiten hat eine Gitarre?

Meist sechs. Es gibt aber auch zwölfsaitige Gitarren sowie Bassgitarren mit vier oder fünf Saiten.

Was ist der Unterschied zwischen E-Gitarre und akustischer Gitarre?

Die akustische Gitarre klingt durch ihren hohlen Korpus. Die E-Gitarre braucht einen Verstärker, weil Tonabnehmer die Schwingungen in elektrische Signale umwandeln – ein Fall für Musik mit Strom.

Quellen

WhatsAppXTelegramFacebook

Mehr Wörter mit 7 Buchstaben