Die Wade: der Muskel an der Rückseite des Unterschenkels

Die Wade ist der hintere, fleischige Teil des Unterschenkels zwischen Kniekehle und Ferse, gebildet vor allem vom Zwillingswadenmuskel.

Die Wade merkt man vor allem dann, wenn sie wehtut: nach dem ersten Lauf des Jahres oder nachts beim Krampf. Ohne Waden kein Zehenspitzenstand – sie heben bei jedem Schritt die Ferse vom Boden. Am Bein sitzt sie hinten, gegenüber dem Schienbein.

Formen und Komposita

MerkmalFormHinweis
Genusdie WadeFemininum
Genitivder Wadeunverändert
Pluraldie Wadenmit -n
KompositaWadenkrampf, WadenbeinMedizin, Alltag
KompositaWadenwickel, WadenbeißerHausmittel, Schimpfwort

Beispielsätze

Interessantes aus Anatomie und Sprache

Was hilft gegen einen Wadenkrampf?

Meist hilft es, den Muskel sanft zu dehnen, etwa indem man die Zehen zum Körper zieht. Häufige Krämpfe sollte man ärztlich abklären lassen.

Warum heißen sie »Wadenwickel«?

Weil die feuchten Tücher um die Waden gewickelt werden. Durch die Verdunstung wird dem Körper Wärme entzogen.

Quellen

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