Vulkan oder Berg? Was ein Vulkan ist und woher das Wort stammt

Ein Vulkan ist eine Stelle der Erdoberfläche, an der glutflüssiges Gestein, Gase und Asche aus dem Erdinneren austreten, meist ein kegelförmiger Berg mit Krater.

Ein Vulkan ist ein Fenster ins Innere der Erde: Hier dringt geschmolzenes Gestein, das Magma, an die Oberfläche und fließt als Lava ab. Der Name erinnert an den römischen Gott des Feuers und der Schmiede, Vulcanus. Auch Deutschland hat Vulkane, sie schlafen aber.

Formen

MerkmalFormHinweis
Genusder Vulkanmaskulin
Genitivdes Vulkans—
Pluraldie Vulkane—
Adjektivvulkanischvulkanisches Gestein
KompositaVulkanausbruch, Schlammvulkan, Vulkanasche—

Beispiele

Vulkane in Deutschland

In der Eifel zeugen runde Kraterseen, die Maare, von vulkanischer Tätigkeit. Der Laacher See ist der Rest eines gewaltigen Ausbruchs vor rund 13.000 Jahren, dessen Asche bis nach Skandinavien und Norditalien flog. Auch der Vogelsberg in Hessen ist ein erloschenes Vulkangebiet. Der Name geht auf Vulcanus zurück, dem die Römer die Insel *Vulcano* bei Sizilien zuschrieben – dort vermuteten sie seine Schmiede.

Ist ein Vulkan immer ein Berg?

Nein. Auch Spalten, aus denen Lava austritt, und Maare ohne Kegel zählen zu den Vulkanen.

Was ist der Unterschied zwischen Magma und Lava?

Magma ist geschmolzenes Gestein im Erdinneren; tritt es an die Oberfläche, heißt es Lava.

Quellen

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