Umwelt: alles, was uns umgibt – und was wir schützen sollten

Umwelt ist die Gesamtheit der natürlichen und vom Menschen geschaffenen Lebensbedingungen, die auf Lebewesen einwirken. Im engeren Sinn meint man damit die Natur mit Luft, Wasser, Boden und Klima.

Umwelt ist eines der großen Schlagwörter seit den 1970er-Jahren. Es steht auf Plaketten, in Gesetzen und auf Verpackungen. Umwelt ist nicht nur Natur, sondern alles, was ein Lebewesen umgibt und beeinflusst. Trotzdem denkt man heute meist an Klima, Wälder und saubere Flüsse.

Formen

MerkmalFormHinweis
Genusdie Umweltfeminin
Genitivder Umweltunverändert
Pluraldie Umweltenselten, fachsprachlich
Adjektivumweltfreundlich, umweltschädlichsehr häufig
KompositaUmweltschutz, Umweltzone, Umweltministerproduktiv

Beispiele

Herkunft: ein Wort mit Karriere

Als einer der Ersten verwendete der dänisch-deutsche Dichter Jens Baggesen um 1800 das Wort *Umwelt*, wohl als Übertragung von französisch *milieu*. Berühmt machte es der Biologe Jakob von Uexküll Anfang des 20. Jahrhunderts: Für ihn hatte jedes Tier seine eigene Umwelt, nämlich die Ausschnitte der Welt, die es wahrnehmen und auf die es reagieren kann. Diesen Fachbegriff übernahm sogar das Englische als *Umwelt*. Erst mit der Umweltbewegung wurde das Wort politisch. Verwandt sind *Umfeld*, *Umgebung* und Natur.

Was ist der Unterschied zwischen Umwelt und Natur?

Natur ist das, was ohne den Menschen entstanden ist. Umwelt schließt auch Städte, Straßen und soziale Einflüsse ein.

Was gehört zum Umweltschutz?

Maßnahmen gegen die Verschmutzung von Luft, Wasser und Boden, etwa Mülltrennung, sparsamer Umgang mit Energie und der Schutz von Lebensräumen.

Quellen

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