Energie – mehr als Strom: Physik und Lebenskraft

Energie ist in der Physik die Fähigkeit, Arbeit zu verrichten, gemessen in Joule. Im Alltag meint das Wort auch Tatkraft, Schwung und die Versorgung mit Strom und Wärme.

Energie brauchen Motoren, Heizungen und Menschen. Wer viel Energie hat, ist nicht unbedingt stark, sondern unermüdlich. In der Politik ist das Wort seit Jahren eines der wichtigsten: Mit der *Energiewende* hat es sogar den Weg ins Englische gefunden.

Formen und Wortfamilie

MerkmalFormBeispiel
Genusdie Energieerneuerbare Energie
Pluraldie Energienalternative Energien
Adjektivenergischein energischer Ton
Adjektivenergetischenergetische Sanierung
KompositaEnergiewende, Sonnenenergie, EnergiesparlampeDie Energiewende kostet viel.

Beispielsätze

Energisch oder energetisch?

Zwei Adjektive, zwei Bedeutungen: energisch beschreibt Menschen und ihr Auftreten – entschlossen, nachdrücklich (*energisch widersprechen*). Energetisch bezieht sich auf Energie im physikalischen oder technischen Sinn (*energetische Sanierung eines Hauses*).

Das Wort stammt vom griechischen *enérgeia* „Wirksamkeit, Tätigkeit“, gebildet aus *en* „in“ und *érgon* „Werk, Arbeit“. Die Physik übernahm den Begriff im 19. Jahrhundert. Verwandt im Alltag ist Kraft, physikalisch aber ist Kraft etwas anderes als Energie.

In welcher Einheit misst man Energie?

In Joule; im Haushalt meist in Kilowattstunden (kWh), bei Nahrung in Kilokalorien.

Hat Energie einen Plural?

Ja, *die Energien*, etwa „erneuerbare Energien“ oder „negative Energien“.

Quellen

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