Palast: Prachtbau für Könige und Kaiser

Ein Palast ist ein großes, prächtiges Gebäude, in dem Herrscher wohnen oder repräsentieren; übertragen auch ein besonders luxuriöses Haus.

Ein Palast ist mehr als ein großes Haus: Er soll Macht zeigen. Hier wohnten Könige, Kaiser und Fürsten, hier wurden Gäste empfangen. Der Name aller Paläste der Welt geht auf einen einzigen Hügel in Rom zurück. Heute nennt man auch Kinos oder Hotels gern „Palast“.

Formen

MerkmalFormBeispiel
Genusder Palastder königliche Palast
Genitivdes Palast(e)sder Garten des Palastes
Pluraldie Palästeprachtvolle Paläste
Kompositumder Kristallpalastder Londoner Kristallpalast
Kompositumdie Palastrevolutioneine stille Palastrevolution

Beispielsätze

Herkunft

Das Wort kommt über das Altfranzösische vom lateinischen *palatium*. So hieß der Palatin, einer der sieben Hügel Roms, auf dem Kaiser Augustus und seine Nachfolger ihre Residenzen bauten. Aus demselben Wort entstand im Deutschen auch die „Pfalz“, eine Kaiserresidenz des Mittelalters. Auch englisch „palace“ und französisch „palais“ sind Geschwister.

Was ist der Unterschied zwischen Palast, Schloss und Burg?

Eine Burg ist vor allem befestigt und wehrhaft. Schloss und Palast sind Wohn- und Repräsentationsbauten; „Palast“ wird eher für außereuropäische oder städtische Prachtbauten verwendet.

Wie lautet der Plural von Palast?

Der Plural lautet „die Paläste“, mit Umlaut.

Quellen

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