Was ist eine Nonne? Ordensfrau, Falter und Dachziegel

Eine Nonne ist eine Frau, die als Mitglied eines religiösen Ordens nach Gelübden von Armut, Ehelosigkeit und Gehorsam lebt, oft in einem Kloster. Das Wort bezeichnet außerdem einen Nachtfalter und eine Form von Dachziegel.

Eine Nonne hat ihr Leben einer religiösen Gemeinschaft gewidmet. Sie lebt meist in einem Kloster, betet zu festen Zeiten und legt Gelübde ab. Selbst auf manchen alten Dächern begegnet man der Nonne – als Dachziegel, der mit dem Mönch zusammenliegt. Das Wort ist also vielseitiger, als man denkt.

Formen

MerkmalFormHinweis
Genusdie Nonnefeminin
Genitivder Nonneunverändert
Pluraldie NonnenEndung -n
Männliches Gegenstückder MönchOrdensmann
KompositaNonnenkloster, Nonnentrachthäufig

Beispielsätze

Nonne oder Ordensschwester?

Im strengen Kirchenrecht ist eine Nonne eine Frau, die feierliche Gelübde abgelegt hat und meist in Klausur lebt, also abgeschieden im Kloster. Ordensschwestern in tätigen Gemeinschaften, etwa in Pflege und Schule, legen dagegen oft einfache Gelübde ab. Im Alltag werden beide Wörter aber gleichbedeutend gebraucht. Das Wort stammt aus dem spätlateinischen *nonna*, ursprünglich eine ehrende Anrede für ältere Frauen, etwa „Mütterchen“. Daher kommt auch das italienische *nonna* für „Großmutter“.

Was ist das männliche Gegenstück zur Nonne?

Der Mönch.

Warum heißt ein Schmetterling Nonne?

Vermutlich wegen seiner schwarz-weißen Flügelzeichnung, die an die Ordenstracht erinnert.

Quellen

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