Monat: Warum der Kalender am Mond hängt

Ein Monat ist einer der zwölf Abschnitte des Kalenderjahres mit 28 bis 31 Tagen. Allgemein bezeichnet das Wort auch einen Zeitraum von etwa vier Wochen.

Monat ist die Zeiteinheit zwischen Woche und Jahr. Miete, Gehalt und viele Verträge richten sich nach ihr. Jeder Monat trägt den Mond noch im Namen, auch wenn der Kalender längst der Sonne folgt.

Formen

MerkmalFormBeispiel
Genus und Artikelder Monatder Monat Mai
Genitivdes MonatsEnde des Monats
Pluraldie Monatedrei Monate
Adjektiv/Adverbmonatlich, monatelangmonatlich zahlen
KompositaMonatsende, Monatskarte, Wonnemonatdie Monatskarte

Beispielsätze

Monat und Mond

*Monat* und *Mond* gehen auf dasselbe germanische Wort zurück; im Althochdeutschen hieß der Monat *mānōd*, der Mond *māno*. Ursprünglich maß man die Zeit nach dem Mondzyklus von etwa 29,5 Tagen. Auch englisch *month* und *moon* sind so verwandt. Die heutigen Monatsnamen stammen dagegen aus dem römischen Kalender, vom Januar bis zum Dezember. In Österreich sagt man *Jänner*, selten auch *Feber* für Februar.

Wie viele Tage hat ein Monat?

Zwischen 28 und 31. Der Februar hat 28 Tage, im Schaltjahr 29. Die Faustregel mit den Knöcheln der Hand hilft beim Merken: Knöchel = 31 Tage.

Was ist der Wonnemonat?

Ein poetischer Name für den Mai. Ursprünglich hieß er wohl *Weidemonat*, weil das Vieh auf die Weide kam; später deutete man das Wort als „Monat der Wonne“.

Quellen

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