Kapuze: Was Mönche, Hoodies und Cappuccino verbindet

Eine Kapuze ist eine an Mantel, Jacke oder Pullover befestigte Kopfbedeckung, die man über den Kopf ziehen kann, etwa gegen Regen und Kälte.

Die Kapuze ist die Mütze, die man nicht verlieren kann, weil sie fest an der Jacke sitzt. Bei Regen zieht man sie über, sonst hängt sie im Nacken. Ohne die Kapuze gäbe es weder den Kapuzinermönch noch den Cappuccino. Dazu unten mehr.

Formen und Komposita

MerkmalFormHinweis
Genusdie Kapuzefeminin
Genitivder Kapuzeunverändert
Pluraldie KapuzenEndung -n
KompositaKapuzenpullover, KapuzenjackePullover = auch „Hoodie“
AbleitungKapuzinerMönch des Kapuzinerordens

Beispiele

Vom Mönch zum Kaffee

Das Wort stammt vom italienischen *cappuccio* „Kapuze“, einer Ableitung von spätlateinisch *cappa* „Mantel mit Kopfteil“. Nach ihrer markanten Kapuze wurden im 16. Jahrhundert die Kapuziner benannt, ein Zweig der Franziskaner. Ihre braune Kutte wiederum gab dem Cappuccino den Namen: Der Milchkaffee hat ungefähr die Farbe des Ordensgewands. Die Kapuze ist also sprachlich die Urgroßmutter des Kaffees. Verwandt ist auch der Umhang, der in seiner alten Form oft eine Kapuze hatte.

Was ist der Unterschied zwischen Kapuze und [Mütze](/dictionary/muetze)?

Eine Mütze ist eigenständig, eine Kapuze ist an einem Kleidungsstück befestigt.

Wie heißt der Plural von Kapuze?

Der Plural lautet die Kapuzen.

Quellen

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