Was ist Honig? Das süße Werk der Bienen

Honig ist ein süßer, zähflüssiger Stoff, den Bienen aus Blütennektar oder Honigtau herstellen und in Waben speichern. Der Mensch nutzt ihn als Brotaufstrich, zum Süßen und als Hausmittel.

Honig war jahrtausendelang das wichtigste Süßungsmittel der Menschen, lange bevor Rübenzucker billig wurde. Eine Biene sammelt dafür Nektar, reichert ihn mit Enzymen an und lässt das Wasser verdunsten. Für ein einziges Glas Honig fliegen Bienen zusammengenommen viele tausend Kilometer. Weil Honig sehr wenig Wasser enthält, verdirbt er bei guter Lagerung praktisch nicht.

Formen und Sorten

MerkmalFormHinweis
Genusder Honigmaskulin
Genitivdes Honigs
Pluraldie Honigenur für Sorten
SortenBlütenhonig, Waldhonig, Akazienhonignach Herkunft
KompositaHonigbiene, Honigmelone, Honigkuchenhäufig

Beispiele

Redewendungen

Kann Honig schlecht werden?

Kaum. Wegen seines hohen Zuckergehalts und geringen Wassergehalts verdirbt Honig luftdicht und kühl gelagert praktisch nicht; er kann aber kristallisieren oder bei Feuchtigkeit gären.

Warum sollen Babys keinen Honig essen?

Honig kann Sporen eines Bakteriums enthalten, die für Säuglinge im ersten Lebensjahr gefährlich sein können.

Quellen

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