Fluss, Bach oder Strom? So unterscheidet das Deutsche fließendes Wasser

Ein Fluss ist ein größeres natürliches Fließgewässer. Übertragen bezeichnet Fluss auch einen stetigen Ablauf, etwa den Fluss der Rede oder des Verkehrs.

Ein Fluss prägt Landschaft, Städte und Geschichte: Fast jede alte Stadt liegt an einem. Seit der Rechtschreibreform von 1996 schreibt man Fluss mit Doppel-s, weil der Vokal kurz gesprochen wird. Die alte Schreibung „Fluß“ sieht man noch auf alten Schildern und Landkarten. Die längste Strecke innerhalb Deutschlands legt der Rhein zurück.

Formen

MerkmalFormBeispiel
Genusder Flussder breite Fluss
Genitivdes Flussesam Ufer des Flusses
Pluraldie Flüssegroße Flüsse Europas
Verbfließendas Wasser fließt
Kompositumdas Flussbettein ausgetrocknetes Flussbett

Beispiele

Bach, Fluss, Strom

Warum heißt es „Flüsse“ mit ü?

Viele einsilbige Maskulina bilden den Plural mit Umlaut und -e, ähnlich wie Fuß – Füße.

Mündet jeder Fluss ins Meer?

Nein. Viele Flüsse münden in einen anderen Fluss oder in einen See.

Quellen

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