Festung: Bollwerk aus Mauern, Wällen und Gräben

Eine Festung ist eine stark befestigte Anlage zur militärischen Verteidigung, umgeben von Mauern, Wällen oder Gräben. Übertragen steht das Wort für etwas Uneinnehmbares.

Die Festung ist auf einen einzigen Zweck gebaut: Angreifer draußen zu halten. Dicke Mauern, Bastionen und tiefe Gräben machen sie fast uneinnehmbar. Eine Festung ist nicht schön gemeint, sondern stark. Das Wort leitet sich direkt vom Adjektiv *fest* ab.

Formen

MerkmalFormHinweis
Genusdie Festungfeminin
Genitivder Festungunverändert
Pluraldie FestungenEndung -en
Grundwortfest, befestigenAbleitung mit -ung
KompositaFestungsmauer, Bergfestung, Festungsgrabenhäufig

Beispiele

Festung oder Burg?

Beide Wörter werden oft verwechselt. Eine Burg ist meist mittelalterlich und war zugleich Wohnsitz eines Adligen. Eine Festung ist dagegen vor allem ein militärischer Bau, typisch für die Neuzeit, als Kanonen die alten Burgmauern nutzlos machten. Deshalb haben Festungen niedrige, dicke Wälle und sternförmige Bastionen. Bekannte Beispiele sind Hohensalzburg in Österreich und die Festung Königstein in Sachsen. Die frühere Festungshaft galt übrigens als ehrenvolle Strafe ohne Arbeitszwang.

Was ist der Unterschied zwischen Festung und Burg?

Eine Burg war meist auch Wohnsitz, eine Festung ist ein reiner Verteidigungsbau, oft neuzeitlich und mit Bastionen.

Wie lautet der Plural von Festung?

Der Plural lautet die Festungen.

Quellen

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