Element: Grundstoff, Bauteil und „in seinem Element sein“

Ein Element ist ein Grundbestandteil von etwas. In der Chemie ist es ein Stoff aus Atomen gleicher Kernladung; in der Antike galten Feuer, Wasser, Luft und Erde als die vier Elemente.

Das Wort Element steht für das Kleinste, aus dem etwas Größeres gebaut ist. Für die Chemie sind das Wasserstoff, Sauerstoff und ihre Verwandten, für den Möbelbauer Schrankteile. Wer „in seinem Element“ ist, fühlt sich so wohl wie der Fisch im Wasser. Die Redewendung stammt aus der antiken Lehre von den vier Elementen.

Formen

MerkmalFormHinweis
Genusdas Elementneutral
Genitivdes Elements / Elementesbeide korrekt
Pluraldie Elementeregelmäßig
Adjektivelementargrundlegend
KompositaHeizelement, GestaltungselementZweck + Element

Beispiele

Die vier Elemente und ein Stilhinweis

Der griechische Philosoph Empedokles lehrte im 5. Jahrhundert v. Chr., dass alles aus vier „Wurzeln“ bestehe: Erde, Wasser, Luft und Feuer. Aristoteles übernahm die Lehre, und sie prägte das Denken in Europa bis in die Neuzeit. Erst die moderne Chemie definierte Elemente als Stoffe, die sich chemisch nicht weiter zerlegen lassen. Das Wort selbst stammt vom lateinischen *elementum* (Grundstoff, Buchstabe). Vorsicht bei Menschen: „kriminelle Elemente“ oder „asoziale Elemente“ klingt entmenschlichend und war besonders im Behördenjargon verbreitet; in neutralen Texten sollte man von Personen sprechen.

Was bedeutet „in seinem Element sein“?

Sich in einer Situation besonders wohl und kompetent fühlen.

Wie viele chemische Elemente gibt es?

Derzeit sind 118 Elemente bekannt und benannt; nur rund 90 kommen in der Natur vor.

Quellen

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