Amateur: ein Liebhaber seines Fachs – und manchmal ein Stümper

Ein Amateur betreibt eine Tätigkeit aus Freude und nicht als Beruf, etwa im Sport, in der Fotografie oder Musik. Abwertend bezeichnet das Wort auch jemanden ohne Können.

Ein Amateur macht etwas, weil er es liebt – nicht, weil er damit Geld verdient. So steht es schon im Wort selbst, denn es kommt über das Französische von lateinisch *amator*, „Liebhaber“. Ursprünglich war der Amateur also ein Verehrer seiner Sache, kein Anfänger. Erst später bekam das Wort den abwertenden Beiklang des Unprofessionellen.

Formen

MerkmalFormHinweis
Genusder Amateurmaskulin
Femininumdie AmateurinPlural: Amateurinnen
Genitivdes Amateurs–
Pluraldie AmateureAussprache [amaˈtøːɐ̯]
Ableitungenamateurhaft, Amateurfunk„amateurhaft“ meist negativ

Amateur in Beispielen

Amateur, Laie, Dilettant – feine Unterschiede

Ist „Amateur“ immer abwertend?

Nein. Im Sport und bei Hobbys ist es neutral. Abwertend wird es erst, wenn man mangelndes Können meint.

Wie spricht man Amateur aus?

Französisch: [amaˈtøːɐ̯], mit Betonung auf der letzten Silbe.

Quellen

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