Was ist ein Subjekt? Satzgegenstand, Ich und zwielichtige Gestalt

Das Subjekt ist in der Grammatik der Satzteil, der angibt, wer oder was handelt; es steht im Nominativ. In der Philosophie ist es das erkennende Ich, umgangssprachlich auch eine zweifelhafte Person.

Wer in der Schule Satzglieder bestimmt, fragt zuerst nach dem Subjekt: „Wer oder was?“ Die Antwort steht im Nominativ und bestimmt die Form des Verbs. Das Subjekt ist der Satzteil, über den der Rest des Satzes etwas aussagt. Daneben hat das Wort zwei ganz andere Leben – eines in der Philosophie und eines im abschätzigen Alltagsgebrauch.

Formen

MerkmalFormHinweis
Genusdas SubjektNeutrum
Genitivdes Subjekt(e)sbeide korrekt
Pluraldie Subjekte–
AdjektivsubjektivGegenteil: objektiv
AbleitungenSubjektivität, subjektlos–

Subjekt in Beispielsätzen

Falscher Freund: subject ist nicht immer Subjekt

Wie findet man das Subjekt im Satz?

Mit der Frage „Wer oder was?“ plus Verb. Das Subjekt stimmt in Person und Zahl mit dem Verb überein.

Kann ein Satz ohne Subjekt auskommen?

Selten. Beispiele sind Imperative („Komm!“) oder unpersönliche Passivsätze wie „Hier wird getanzt“, wo kein echtes Subjekt steht.

Quellen

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