Merk dir das! Die Kurzform von merken und eine alte Wasserpflanze

„Merk“ ist vor allem die umgangssprachliche Befehlsform von merken („Merk dir das!“). Als Substantiv bezeichnet der Merk außerdem Doldenblütler an Gewässern, etwa den Großen Merk.

Wer merk hört, denkt sofort an einen strengen Satz: *Merk dir das!* Die Form ist der verkürzte Imperativ des Verbs *merken*. Mit nur vier Buchstaben verlangt „merk“ etwas Großes: dass man etwas nicht wieder vergisst. Weniger bekannt ist, dass es auch ein Substantiv gibt: den Merk, eine Pflanze am Bachufer.

Formen des Verbs merken

MerkmalFormHinweis
Infinitivmerkensich etwas merken
Imperativmerk! / merke!beide korrekt
Präsens (er)merkter merkt sich alles
Präteritummerkteregelmäßig
Partizip IIgemerktPerfekt mit haben

Beispiele mit merk

merken oder sich merken?

Schreibt man „merk“ oder „merke“?

Beide Imperativformen sind richtig. „Merk“ ist die Alltagsform, „merke“ wirkt gehoben oder lehrhaft, etwa in Merksätzen.

Hat „merk“ etwas mit der Firma Merck zu tun?

Nein. Das Unternehmen Merck trägt einen Familiennamen; das Verb merken stammt vom althochdeutschen *merken* (beachten), verwandt mit Marke.

Quellen

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