Medizin als Wissenschaft und als Arznei – ein Wort, zwei Bedeutungen

Medizin ist die Wissenschaft von der Erkennung, Behandlung und Vorbeugung von Krankheiten. Umgangssprachlich heißt auch ein Heilmittel, also eine Arznei, Medizin.

Die Medizin begleitet uns von der Geburt bis ins Alter. Sie ist zugleich ein Studienfach, ein Berufsfeld und die bittere Flüssigkeit, die Kinder ungern schlucken. Lachen ist die beste Medizin, sagt das Sprichwort – aber ersetzen kann es den Arzt nicht.

Formen und Ableitungen

FormWortartBeispiel
die MedizinNomen, feminindie moderne Medizin
die MedizinenPlural (selten)verschiedene Medizinen
medizinischAdjektivmedizinische Hilfe
der MedizinerPersonein erfahrener Mediziner
NotfallmedizinKompositumFachgebiet Notfallmedizin

Beispiele

Herkunft: der Heiler

Das Wort kommt vom lateinischen *medicina* „Heilkunst“, abgeleitet von *medicus* „Arzt“ und letztlich vom Verb *mederi* „heilen“. Im Mittelalter wurde Medizin vor allem an Klöstern und an den ersten Universitäten gelehrt. Heute unterscheidet man zahlreiche Fächer, von der Inneren Medizin bis zur Kinderheilkunde. Das deutsche Wort für das Ziel jeder Behandlung ist die Heilung.

Ist Medizin dasselbe wie Medikament?

Umgangssprachlich oft ja. Fachlich ist ein Medikament ein konkretes Arzneimittel, Medizin dagegen die ganze Heilkunde.

Wie heißt eine Person, die Medizin studiert?

Medizinstudent oder Medizinstudentin; nach dem Abschluss Mediziner, mit Approbation Arzt.

Quellen

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