Helm: Kopfschutz vom Ritter bis zum Radfahrer

Ein Helm ist eine feste Kopfbedeckung, die vor Verletzungen schützt, etwa beim Radfahren, auf der Baustelle oder im Krieg. In der Architektur heißt auch die spitze Dachform eines Turms Helm.

Der Helm gehört zu den ältesten Schutzausrüstungen der Menschheit. Früher war er Teil der Rüstung eines Ritters, heute trägt man ihn auf dem Fahrrad, dem Motorrad und der Baustelle. Ein Helm sieht selten elegant aus – aber er rettet Leben.

Formen

MerkmalFormHinweis
Genusder Helmmaskulin
Genitivdes Helm(e)sbeide üblich
Pluraldie HelmeEndung -e
Ableitungbehelmteinen Helm tragend
KompositaFahrradhelm, Schutzhelm, Helmpflichthäufig

Beispiele

Herkunft: was verhüllt

Das Wort Helm ist germanisch und gehört zu einer Wurzel mit der Bedeutung »bergen, verhüllen«, die auch in *hehlen* und *Hülle* steckt. Ein Helm ist also wörtlich »das, was den Kopf birgt«. Das englische *helmet* ist eine Verkleinerungsform aus dem Altfranzösischen; das französische Grundwort wurde seinerseits aus dem Germanischen entlehnt. Das Wort ist also einmal über den Rhein und zurück gewandert. Moderne Fahrradhelme bestehen meist aus Hartschaum, der bei einem Aufprall die Energie aufnimmt und sich dabei verformt – deshalb soll man einen Helm nach einem Sturz austauschen.

Gibt es in Deutschland eine Helmpflicht beim Radfahren?

Nein. Für Motorräder gilt sie, für Fahrräder nicht. In Österreich gilt sie für Kinder unter zwölf Jahren.

Wie lautet der Plural von Helm?

Der Plural lautet die Helme.

Quellen

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