Dutzend: zwölf Stück und ein Wort aus Frankreich

Ein Dutzend ist eine Menge von zwölf Stück. Im Plural „Dutzende“ steht das Wort oft ungenau für eine größere Zahl.

Ein Dutzend sind genau zwölf – Eier, Rosen oder Bleistifte. Früher zählte man in Dutzenden, so wie wir heute in Zehnern denken. Wer von „Dutzenden“ spricht, meint dagegen nur eine unbestimmte, ziemlich große Menge.

Formen

MerkmalFormBeispiel
Genusdas Dutzendein halbes Dutzend
Genitivdes Dutzendsder Preis des Dutzends
Pluraldie DutzendeDutzende von Briefen
AdverbdutzendweiseSie kaufte dutzendweise Socken.
KompositaDutzendware, Dutzendgesichtein Dutzendgesicht

Beispielsätze

Herkunft

Dutzend kam im Spätmittelalter aus dem Altfranzösischen *dozeine* (heute *douzaine*), abgeleitet von *douze* „zwölf“, das auf lateinisch *duodecim* zurückgeht. Zwölf war eine praktische Handelszahl, weil sie sich durch 2, 3, 4 und 6 teilen lässt. Zwölf Dutzend ergeben ein *Gros* (144 Stück). Das Bäckerdutzend umfasst dagegen dreizehn: Bäcker legten früher ein Stück dazu, um nicht wegen zu geringen Gewichts bestraft zu werden. Mehr zur Zahl zwölf steckt auch in Monaten und Stunden.

Schreibt man „Dutzende“ groß oder klein?

Als Mengenangabe ohne genaue Zahl ist beides erlaubt: *Dutzende* oder *dutzende Menschen*.

Was ist ein Dutzendgesicht?

Ein unauffälliges Gesicht, das man leicht vergisst – leicht abwertend.

Quellen

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